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ein Wunder Gottes, auch wenn uns das oft gar nicht mehr bewusst ist. Wenn ein Kind gewünscht, ja herbeigesehnt wird, ist es die größte Freude, wenn es geboren wird und in den Armen gehalten werden kann. Was für ein Geschenk! Das Ebenbild seiner Eltern und die Frucht ihrer Liebe. Es kann durch nichts in der Welt gekauft oder ersetzt werden, einfach unbezahlbar.

Wenn es so herbeigesehnt wurde, stecken dahinter der Glaube und das Vertrauen, das ein neuer, wunderbarer Mensch diese Erde bereichern wird - nach Gottes Plan, ein Abbild seines himmlischen Vaters, natürlich aber auch mit seiner ganzen menschlichen Schwachheit und Verwundbarkeit.

Diese kleine Zusatzbemerkung zeigt schon, das ein solches "Glück" heute keineswegs selbstverständlich ist, eher sogar eine große Ausnahme, da wir in den Medien ja ständig von Abtreibungen, Aussetzung, Tötungen oder zerbrochenen Ehebeziehungen überforderter Eltern lesen. Diese Beispiele zeigen, das wirklich frohmachende Nachrichten in der Welt eine große Ausnahme sind, aber es gibt sie noch. Es sind die Erfahrungen von Annahme, Liebe und großem Gewinn, die Menschen immer wieder auch "Glücksmomente" bescheren können. Sie scheinen für viele aber eher vom Zufall bzw. Schicksal abzuhängen.

Die Bibel erklärt uns, das erfahrbares Glück nicht von einem unberechenbaren Schicksal abhängt, sondern vom erbarmenden Wirken Gottes. Alles Unglück der Menschen lässt sich auf die zerbrochene Beziehung zu Gott zurückführen, die der Mensch selbst verschuldet hat (seit Adams Sündenfall). Sie hat zu Verlust (des Paradieses), Trennung (von Gott) und Tod geführt. So scheint Glück in dieser Welt nur für Reiche, Erfolgreiche oder besonders begnadete Menschen möglich zu sein.

Die Weihnachtszeit kann jedoch der Wendepunkt für einen jeden Menschen werden, unabhängig von Hautfarbe, gesellschaftlichem Status, Geschlecht, Alter oder Gesundheitszustand, das "verlorene Glück" wiederzuerlangen und wirklich froh zu werden.Schafhürde mit Baby Jesus

Die Ursache dafür liegt in der Geburt des Messias, Jesus Christus, die wir jedes Jahr zu Weihnachten neu feiern. Er, der Sohn Gottes, verließ die himmlische Herrlichkeit, wurde als Baby klein, arm und schwach wie wir, um uns zu erlösen. Sein Kommen ist kein Zufall, sondern ein Versprechen Gottes an die Väter, das Gott zu seiner Zeit treu erfüllt hat.

Er kam in sein Eigentum, zu den gefallenen Geschöpfen, und hat den Sündern, Kranken und Unterdrückten gedient, damit sie wieder frei, gesund, reich und glücklich, ja lebendig, werden konnten. Er kam zu uns auf die Erde, um den hohen Preis der Schuld zu bezahlen, die keiner je selbst bezahlen kann, um sein Leben an unserer Stelle zu opfern. Was für ein großartiges Geschenk!

Wie können wir also „richtig“ Weihnachten feiern?
Wer das  Geschenk Jesus Christus zu Weihnachten persönlich für sich annimmt und glaubt, das Jesus seine Schuld (Sünde, Ziel- und Sinnverfehlung) am Kreuz auf sich genommen hat, wird sofort von aller Sünde frei. Er darf sich zurecht freuen, denn er empfängt schon jetzt himmlische Reichtümer: die völlige Vergebung der Sünden, vor allem die glücklich-machende Gemeinschaft mit unserem himmlischen Vater und das ewige Leben bei ihm. Er wird errettet, egal, wie verpfuscht und verfehlt sein Leben vorher gewesen sein mag. Wer sein Leben vertrauensvoll in die Hände Jesu, seines wahren Eigentümers, legt und ihn durch sein Wort in der Bibel immer besser kennenlernt und ihm nachfolgt, erfährt seine treue Führung und ein erfülltes Leben im Licht der Liebe Gottes, anstatt einem blinden Schicksal ausgeliefert zu sein.

Nicht von den Menschen, Geschenken oder irgendeinem anderen Ding sollen wir daher unser Glück erwarten, sondern allein von "oben" her kommt unser Glück, von Gott, unserem Vater.

Ich wünsche uns allen (wirklich) frohmachende und besinnliche Weihnachtstage, deren Freude dem Kern der Weihnachtsbotschaft entspricht, und unser Leben lebenswerter, glücklicher und zum Segen für andere werden lassen.